Weiden. Das Reger-Jahr 2016 ist zwar verflossen, doch gibt es noch immer einige delikate "Spätlesen" einzufahren wie das Debut-Album des Trio Lirico "Max Reger ...Auch dem 2. Trio op. 141b von 1915, geschrieben im "freien jenaischen Stil" kommt das technisch überlegene und doch immer emotionale Spiel der Drei sehr zugute. Bezaubernd ausschattiert der Variationensatz, feurig und mit individuell solistischem Ansatz die großartige Fuge...
Onetz
Mit energischem Zugriff und großer Emphase meisterten die drei Musiker spielend alle Schwierigkeiten des anspruchsvollen Werks…..Das Trio Lirico beeindruckte das kompetente Publikum und hinterließ durch seine stilsichere Interpretation und sein ausdrucksstarkes Spiel nachhaltigen Eindruck…
Die Glocke
… eine glänzende Trio Besetzung...Künstler auf ganz hohem Niveau mit ernsthaftem, werkzugewandtem und dabei ganz entspanntem Musikantentum…. Das Trio Lirico erfüllte diese anspruchsvolle Werk von Ludwig van Beethoven mit bravouröser Dynamik und den Anforderungen an Verschattung und Farbigkeit.
Der Patriot
„ Trio Lirico“ zündet Streicherfeuerwerk...das Trio verfügt über die Gabe, alle drei Stimmen so miteinander verschmelzen zu lassen, dass der Hörer mitunter den Eindruck hatte, es spiele ein einziges Instrument.....das stürmische musikalische Feuerwerk des abschließenden „ Rondo“ beendete ein eindrucksvolles Musikerlebnis – an diesem Abend ließ das Trio Lirico das Publikum hören, ja wie satt, ein reiner Streicherklang sein kann...
Goslarsche Zeitung
...Franziska Pietsch (Violine), Sophia Reuter (Viola) und Johannes Krebs (Violoncello) erwiesen sich dabei gleichermaßen als versierte Einzelspieler wie auch als glänzend aufeinander eingespielte Kammermusiker…..
...Technische Probleme hatte sie ohnehin nicht, dazu verfügten sie über einen großen, tragfähigen Ton. Spannungsvoll gestalteten sie schnelle wie langsame Partien. Anmutig erklang der dritte Satz, markant und ausdrucksvoll das Finale.31. Juli 2017 | 00.00 Uhr
RP online Krefeld
Die drei Interpreten spielten die schroffen Gegensätze in dynamischer und rhythmischer Hinsicht kraftvoll aus, ohne dabei die zarten Gedanken, besonders im verinnerlichten Adagio, zu vernachlässigen. So entstand eine sehr geschlossene, mitreißende Wiedergabe des originellen Stücks, das dank der Akustik im Marstall fast orchestral wirkte.
Echo online Darmstadt
Mit Intensität und Leidenschaft bringt das Streichtrio Lirico aus Köln Werke drei bedeutender Komponisten in die Johanniskirche.
Mit viel Temperament, jedoch entwaffnend natürlich, brachten die Geigerin Franziska Pietsch, die Bratschistin Sophia Reuter, sowie der Cellist Johannes Krebs furiose Kammermusik in die Kirche. ...Eingebettet in die dunklen Celloklänge, ganz ohne Schnörkel, und im straffen glatten Bogenstrich, immer mit sicherem Gespür für die Partner, traf die Violinistin im Allegro den schönen Beethoven-Ton. Fein und verträumt, voller tief empfundenen Gefühls ließ das Trio dann den zweiten Satz erklingen. Stürmisch, beweglich, freudig und zuversichtlich bestätigten die Musiker im Adagio diese Energie, die im übersprudelnden Finale ein weiteres Mal leidenschaftlich bestärkt wurde... Mit Max Regers Streichtrio interpretierten die drei Musiker eine Farbigkeit, eine Frische und eine Perfektion, die die Zuhörer sichtlich bezauberte...
Schwarzwälder Bote